Trotz gegenteiliger Behauptungen von Seiten der Industrie und der Hochschulen und Finanzierung großenteils durch uns Steuerzahler ist tierexperimentelle Forschung in Deutschland weitgehend geheim. Die Öffentlichkeit wird mit irreführenden und verharmlosenden Aussagen beruhigt. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. Das Datenbank-Projekt der Ärzte gegen Tierversuche e.V. macht die aktuelle Praxis der Tierversuche für die Öffentlichkeit transparent. Im Bereich »Datenbank« haben Sie Zugriff auf Beschreibungen von über 4.000 in Deutschland durchgeführten Experimenten. In der Rubrik »in vitro« dokumentieren wir einige der vielfältigen Möglichkeiten tierversuchsfreier Verfahren, die im Gegensatz zu Tierversuchen zuverlässige und relevante Ergebnisse liefern.
Tierversuchshochburgen Deutschlands Obwohl der größte Teil der Tierversuche mit unseren Steuergeldern finanziert wird, gibt es keine öffentlich zugänglichen Informationen darüber, an welchen Institutionen wie viele Tierversuche durchgeführt werden. In unserer Datenbank dokumentieren wir seit 15 Jahren Tierversuche in Deutschland. Eine Auswertung von mehreren Tausend aus wissenschaftlichen Fachzeitschriften entnommenen Tierversuchsbeschreibungen dokumentiert, wo die meisten Tierversuche gemacht werden. Die Tierversuchshochburgen Deutschlands sind demnach München, Berlin, Göttingen, Hannover, Heidelberg, Tübingen und Düsseldorf. Eine neue interaktive Deutschland-Karte veranschaulicht nicht nur die Situation, sondern führt auch per Mausklick zu den Adressen der tierexperimentellen Einrichtungen der jeweiligen Stadt. Die komplett aktualisierte Liste mit 1.156 Adressen von Tierversuchslabors und Institutionen, die an Tierversuchen maßgeblich beteiligt sind, ist bei weitem nicht vollständig. Ebenso ist die Deutschland-Übersicht nicht repräsentativ. Beide bieten aber, vor allem angesichts des vollständigen Mangels an offiziellen Informationen, einen aktuellen Einblick in die Tierversuchspraxis in Deutschland.
Schwachsinn hoch drei Neue Beispiele für den Irrsinn der »Tiermodelle« Tierversuche seien unerlässlich, um neue Medikamente für unheilbare Krankheiten zu finden? Von wegen! Die Öffentlichkeit wird regelmäßig mit solchen Behauptungen getäuscht. In Wahrheit ist der angebliche Nutzen von Tierversuchen nur vorgeschoben. Die 50 neuen Beschreibungen von in Deutschland durchgeführten Tierexperimenten, die heute in unsere inzwischen über 4.000 Dokumente umfassende Datenbank eingestellt wurden, beweisen aufs Neue den Irrsinn der so genannten »Tiermodelle«, mit denen versucht wird, menschliche Erkrankungen auf krude Weise bei Tieren künstlich nachzuahmen. Und sie zeigen, worum es in der tierexperimentellen Forschung tatsächlich geht: um wissenschaftliches Interesse auf Kosten von fühlenden Lebewesen, um Forschungsgelder, um die Bestätigung von längst bekanntem Wissen und um das Dogma »das wurde schon immer so gemacht«.
REACH: Sterben für Europa Sie sind überall um uns herum: In unseren Nahrungsmitteln, in unserer Kleidung, in Möbeln, Autos, Computern, in Kinderspielzeug und Putzmitteln. Chemikalien sind aus unserem Leben nicht wegzudenken. Manche sind harmlos, manche gefährlich - ganz genau weiß man das nicht. Die EU möchte es genau wissen und will Zigtausende Chemikalien, die vor 1981 auf den Markt kamen, einmal auf »Herz und Nieren« durchtesten. Insoweit eine gute Sache. Der Haken: die Sicherheitsprüfungen der Stoffe sollen größtenteils anhand von Tierversuchen erfolgen. Doch die sind nicht nur grausam, sondern lassen auch keinerlei Rückschlüsse über die Gefährlichkeit einer Chemikalie für den Menschen zu. Schätzungen gehen von bis zu 54 Millionen Tieren aus, die für die EU-Richtlinie REACH leiden und sterben sollen.
Tierversuchsfreie Behandlungsmethoden bei Hirnhautentzündung In der Erforschung von Infektionen des Gehirns und ihren Ursachen werden standardmäßig Affen und andere Tiere eingesetzt. An der Uni Liverpool hingegen untersucht ein Wissenschaftler-Team mögliche Behandlungsmethoden von Hirnhautentzündung mit tierversuchsfreien Methoden. Hierbei machen sich die Forscher eine In-vitro Hirn-Blut-Schranke zu Nutze, um die durch Viren ausgelöste Hirnhautentzündung im Reagenzglas anstatt am lebenden Tier zu studieren.
Hunde in der Forschung: Medizinischer Fortschritt funktioniert nur ohne Tierversuche Kaum ein Haustier erfreut sich einer größeren Beliebtheit wie der Hund. Den meisten Hundehaltern liegt das Wohlergehen ihrer vierbeinigen Wegbegleiter am Herzen und die Hunde genießen oft den Stellenwert wie ein Familienmitglied. Dabei ist es den wenigsten Hundebesitzern bewusst, dass es nicht allen Tieren so gut geht, sondern dass viele der treuen Vierbeiner in Tierversuchen entsetzlich leiden müssen. Hier erfahren Sie, wie und warum Hunde in der Forschung eingesetzt werden, weshalb das unnötig ist und was jeder Einzelne dagegen unternehmen kann.
Klonfleisch: Immenses Tierleid und unvorhersehbare Risiken für Menschen Angeblich seien Tierversuche notwendig, um kranken Menschen zu helfen. Unsere Datenbank beweist, dass die tierexperimentelle Forschung sehr weit davon entfernt ist, irgendetwas Gutes für die Menschheit zu tun. Die heute neu hinzugefügten 55 Tierversuchbeschreibungen machen erneut deutlich, worum es tatsächlich geht: Karriere in der Wissenschaftszunft, Einstreichen von Forschungsgeldern aus unserem Steuertopf und Befriedigung der Neugier.
Grausam und hirnrissig - neue Absurditäten aus Deutschlands Tierversuchslabors Die Debatte über die Erzeugung von Klonfleisch ist derzeit politisch aktuell. Die EU-Agrarminister sprachen sich im Rahmen der Überarbeitung der Novel Food-Verordnung für eine Zulassung aus. Das EU-Parlament hingegen stimmte Anfang Mai 2010 gegen das Klonen von Tieren zu Nahrungszwecken sowie die Vermarktung von Klonfleisch. Über das mit dem Klonen verbundene Tierleid, ökologische sowie gesundheitliche Aspekte spricht kaum jemand. Mögliche Verbrauchergefahren werden heruntergespielt, ethische Konflikte und Risiken, die von Klonfleisch und genveränderten Lebewesen ausgehen, zu wenig beachtet.
Meilenstein mit Lücken: Das EU-Verbot für Kosmetiktierversuche Seit einem Jahr dürfen in der EU keine Kosmetika mehr verkauft werden, die an Tieren getestet wurden und auch Tierversuche für Inhaltsstoffe sind verboten. Tierschützer haben viele Jahre für dieses Verbot gekämpft. Doch die gesetzliche Regelung hat Lücken und Tiere müssen weiter für die Schönheit leiden.
Alkohol ist nicht gut für Kinder - und andere Weisheiten der Tierversuchs-Forschung Am Hirnforschungs-Institut der Universität Bremen wird Ratten im Kindes- oder Jugendalter einmalig oder an 20 Tagen Alkohol in die Bauchhöhle injiziert. Im Erwachsenenalter müssen die Ratten dann verschiedene Verhaltens- und Gedächtnisexperimente durchlaufen. Schließlich werden die Tiere getötet, um ihre Gehirne zu untersuchen. Das erstaunliche Ergebnis dieser Studie: Alkohol ist nicht gut für Kinder und Jugendliche.
Hirnforschung mit Sinn und Verstand - ohne Affen Wie nimmt das menschliche Gehirn Gestalt, Farbe und Entfernung von Gegenständen wahr? Welche Hirnbereiche sind daran beteiligt und wie interagieren sie miteinander? Üblicherweise werden in der Hirnforschung jahrelang Primaten gequält, um solchen und ähnlichen Fragen nachzugehen. An der britischen University Durham ist man schlauer. Mit der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) können wichtige Erkenntnisse über die Zusammenhänge und Verschaltungen im menschlichen Gehirn direkt am Menschen gewonnen werden.
Absurde Forschung auf dem Holzweg Die 50 heute in die Datenbank eingestellten Tierversuchsbeschreibungen beweisen erneut, dass das Ziel vieler Tierversuche gar nicht die Heilung von menschlichen Krankheiten ist, wie von Seiten der Pro-Tierversuchslobby gebetsmühlenartig behauptet wird, sondern oft die Entwicklung von sogenannten »Tiermodellen«. Auf oftmals völlig abwegige Weise versucht man einzelne Symptome von Krankheiten, die bei Tieren nicht vorkommen, experimentell hervorzurufen. So müssen gesunde Ferkel schwerkranke Intensivpatienten simulieren, hirngeschädigte Wüstenrennmäuse dienen als »Modell« für das »Zappelphilippsyndrom« bei Kindern, das Lernverhalten von Menschen wird mittels Elektroschocks an Hühnern dargestellt und genveränderte Mäuse sollen Aufschluss über Übergewicht geben.
Fortschritt ohne Tierversuche auch in der Grundlagenforschung: Stammzellen aus abgesaugtem Fett Wer denkt beim Thema Stammzellen nicht sofort an verunstaltete, gequälte Tiere wie Klonschaf Dolly oder Frankensteins neue Menschen im »perfektem Design«, entworfen von Gen-Ingenieuren, gewonnen aus dem Brei abgesaugter Schwangerschaften? Doch in diesen Schreckensvorstellungen, die die Stammzelldiskussionen in der breiten Öffentlichkeit beherrschen, geht leicht unter, dass Stammzellen an sich keine Neuerfindung sind. Seit über 20 Jahren werden sie aus Blut oder Knochenmark gewonnen, als Ersatz für dieses blutbildende Organ bei vielen Blutkrebsformen oder nach umfangreicher Strahlen- und Chemotherapie zur weiteren Behandlung eingesetzt. Diese Stammzellen sind sogenannte adulte Stammzellen, im Gegensatz zu denen aus zerkleinerten Embryonen.
Schweinegrippe: Hysterie auf Kosten von Tieren und Menschen Kaum ist die Vogelgrippe-Panikwelle ein wenig abgeebbt, rollt schon die nächste Flut an Hysterie an und eine filmreife Marketingkampagne für Pharmaprodukte wird in Szene gesetzt. Diesmal sind nicht Vögel als krankmachende Übeltäter auserkoren, sondern Schweine, auch wenn bisher fast nur Menschen an der neuartigen Grippe erkrankt sind. Die Symptome sind in den meisten Fällen ähnlich einer normalen schwachen Grippe. Dennoch hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Schweinegrippe zwischenzeitlich die höchste Pandemiewarnstufe ausgesprochen - wenngleich es dafür gar keinen Grund gibt.
Dokumente des Schreckens 60 neue Beschreibungen in der Datenbank Tierversuche seien nicht schlimmer als eine Injektion, wird oft behauptet. Ein Blick in unsere Datenbank beweist das Gegenteil. Auch die heute neu hinzugefügten 60 Beschreibungen von Tierversuchen sind an Grausamkeit kaum zu überbieten. Die Datenbank-Dokumente beruhen auf den Veröffentlichungen der Experimentatoren selbst. Nichts ist erfunden. Man kann davon ausgehen, dass die Realität noch weitaus schlimmer ist, als die »neutral-sachliche« Wissenschaftssprache preisgibt.
Leuchtende Tiere als Lebensretter? Als Erleuchtung kann man die Aktivitäten eines Forscherteams aus Amerika und Südkorea, denen es im Labor »gelungen« ist, Hunde genetisch so zu manipulieren, dass sie leuchten, weder aus ethischer, noch medizinischer Sicht bezeichnen. Als Versuchs»objekt« wurden Beagle verwendet, die als gutmütige »Labor«hunde bekannt und beliebt sind. Den Hunden wurde ein Leuchtgen von Seeanemonen eingepflanzt. Um das gewünschte Leuchtgen der Seeanemone in das Erbgut des Hundes einzuschleusen, wird ein Retrovirus als Transportmittel benutzt. Viren besitzen die Eigenschaft, ihr Erbgut in das einer Wirtszelle zu schleusen, was sie in manchen Fällen so gefährlich und schwer bekämpfbar macht. Die schädlichen Gene des Virus werden lahmgelegt, um dann das Leuchtgen einzubauen und das Konstrukt in Bindegewebszellen von Hunden einzubringen. Diese Zellen werden wiederum in Eizellen übertragen und Leihmüttern eingepflanzt.
Möchten Sie von einem Tierexperimentator operiert werden? Bad Oeynhausen ist ein beschaulicher Ort bei Bielefeld mit einem Klinikum der Ruhr-Uni Bochum, dem Herz- und Diabeteszentrum. Mit der Beschaulichkeit ist es nun vorbei. Der neue Klinikchef will nämlich Tierversuche einführen. Schweine sollen in einem geplanten »Trainingszentrum für Herzchirurgen« sterben. Diese Tierversuche sind nicht nur ethisch verwerflich, sondern auch medizinisch unsinnig.
Beim Tier funktioniert's, beim Menschen nicht Neurologische Forschung auf dem Holzweg Zwei aktuelle wissenschaftliche Publikationen beschäftigen sich mit der Frage der Übertragbarkeit von Tierversuchsergebnissen in der neurologischen Forschung. Beide stellen fest, dass ein »Tiermodell« die komplexen Verhältnisse bei menschlichen Alzheimer- und Parkinson-Patienten oder bei Rückenmarksverletzungen nicht nachahmen kann. Es wundert daher nicht, wenn potentielle Medikamente, die beim Versuchstier wirksam waren, in der klinischen Phase, also beim Patienten, versagen.
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Experimentatoren Heute wurden unserer Datenbank weitere 40 Dokumente hinzugefügt. Dokumente, die aufs Neue belegen, dass Tierversuche unglaublich grausam und zudem wissenschaftlicher Unsinn sind. Wer glaubt, Tierversuche würden durchgeführt, um neue Therapien für kranke Menschen zu entwickeln, irrt gewaltig. Viele Tierversuchsprojekte muten eher an wie Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Experimentatoren, die krampfhaft nach Möglichkeiten suchen, unsere Steuergelder zu verbraten.
Forschungsfreiheit ist keine Narrenfreiheit Das Ende von Herrn Kreiters Makakenversuchen Seit 1997 forscht der Neurowissenschaftler Andreas Kreiter an der Uni Bremen - im Hirn von Makaken, und seitdem gibt es Streit um die Affenversuche an der Universität Bremen. Alle drei Jahre wurde bislang die Genehmigung verlängert, und auch diesen Sommer hat Kreiter die erneute Genehmigung beantragt. Ein 2003 angeschaffter Kernspintomograf brachte nicht die politisch gewünschte Reduktion der Tierversuche, sondern gestaltete die Forschung nach Kreiters Angaben »nur effektiver«. Senat und Bürgerschaft fordern seit 2007 den Ausstieg aus den Versuchen - Eine entsprechende Absichtserklärung hat die Bremer Bürgerschaft 2007 verabschiedet und Rot-Grün in den Koalitionsvertrag geschrieben. Am 15. Oktober 2008 wurde Kreiter offiziell informiert, dass der Gesundheitssenat, der für die Genehmigung von Tierversuchen zuständig ist, seine Bewilligung nicht erneuern wird.
Haarsträubender Unsinn Um der Frage nachzugehen, ob Vitamin C vor lärmbedingten Hörschäden schützen kann, wird das Vitamin an 54 Meerschweinchen verabreicht. Anschließend werden die Tiere unter Narkose eine Stunde lang mit einem lauten Geräusch beschallt. Die Autoren finden heraus, dass Vitamin C in hoher Dosierung bei den Meerschweinchen tatsächlich einen schützenden Effekt auf das Gehör hat. Auf die Situation des Menschen übertragen, müsste ein 80 kg schwerer Mensch sieben Tage lang täglich 42 Tabletten zu je 1.000 mg Vitamin C einnehmen, bevor er in eine Disko geht. Vielleicht tut es da auch ein einfacher Ohrstöpsel. Die 50 neuen, in unsere Datenbank aufgenommenen Versuchsbeschreibungen beweisen, dass auch im Jahr 2008 tierexperimentelle Arbeiten aus Deutschland in Fachjournalen veröffentlicht werden, die an Schwachsinn kaum zu überbieten sind.
Tierqualzentrum Hannover Hannover gilt als eine der Tierversuchshochburgen Deutschlands. In den zahllosen Instituten der Medizinischen Hochschule, der Tierärztlichen Hochschule sowie der Universität und dem Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Aerosolforschung wurden oder werden sie zu Tode gequält: Ratten, Mäuse, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Gerbils, Hunde, Katzen, Affen, Schafe, Rinder, Pferde, Schweine, Fische, Hühner, Tauben - kaum eine Tierart die in Hannover nicht der Forschung zum Opfer fällt. Als wäre dies noch nicht genug, will der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim ein neues Forschungszentrum für Nutztierimpfstoffe bauen - mitten in einem Wohngebiet. Das Vorhaben wird jährlich 2.000 Schweinen das Leben kosten.
Die hässliche Seite der Schönheitsindustrie Tierversuche in der Kosmetik sind gesellschaftlich geächtet und in der EU gesetzlich verboten. Dennoch werden sie gemacht - in anderen Ländern. Die Produkte landen dann bei uns in den Läden. Dass dies nicht nur eine Behauptung der Tierversuchsgegner ist, belegt eine aktuelle Studie des britischen Dr. Hadwen Trust. Die Stiftung für tierversuchsfreie Forschung fand Beweise dafür, dass für bekannte Produkte wie Oil of Olaz und Colgate Zahncreme Tiere qualvoll sterben mussten. Die größten Kosmetikhersteller L'Oreal, Procter & Gamble und Colgate Palmolive verharmlosen in der Öffentlichkeit ihre Tierversuche und verweisen stattdessen auf ihre tierversuchsfreie Forschung. Tatsächlich, so fand der Dr. Hadwen Trust heraus, geben die Kosmetikgiganten nur einen winzigen Bruchteil ihres weltweiten Umsatzes für die Entwicklung tierversuchsfreier Methoden aus.
Tierversuchsstädte auf einen Blick Ab sofort finden Sie zwei neue Rubriken in unserer Datenbank: In »Deutschland« können Sie jetzt auf einen Blick erkennen, wo Tierversuche in Deutschland durchgeführt werden und wo sich die Hochburgen der tierexperimentellen Forschung befinden. Außerdem geben wir Ihnen Tipps, wie Sie helfen können, damit Tierversuche möglichst bald der Vergangenheit angehören. Gleichzeitig haben wir die Website komplett überarbeitet und neu gestaltet. Seit Anfang 2008 wird das Datenbank-Projekt ausschließlich von Ärzte gegen Tierversuche e.V. betrieben.
Datenbank aktualisiert Heute wurde der Datenbestand um 50 weitere Beschreibungen von Tierversuchen ergänzt.
Einer weniger - Affenquäler geht in Ruhestand Er bohrte Löcher in Schädel von Totenkopfäffchen, schraubte Bolzen und Kammern darüber, schnallte die Tiere stundenlang in Affenstühle, stocherte mit Elektroden in ihren Gehirnen, um durch elektrische Stromstöße Schreie der unbetäubten Tiere auszulösen. Wie viele Affen er auf dem Gewissen hat, weiß niemand. Prof. Dr. Uwe Jürgens vom Deutschen Primatenzentrum (DPZ) ging 2007 in den Ruhestand, seine Abteilung Neurobiologie wurde geschlossen.
Gesunde Tiere und kranken Patienten sind grundlegend unterschiedlich Fünfzig weitere Dokumente wurden heute in unsere Datenbank aufgenommen. Fünfzig Dokumente, die erneut belegen, welche Grausamkeiten Tieren im Namen der Wissenschaft hier bei uns zugefügt werden. Fünfzig Dokumente, die beweisen, dass Tierversuche keineswegs nur gemacht werden, um neue Medikamente für kranke Menschen zu finden. Häufig werden Tierversuche für Behandlungsmethoden durchgeführt, die beim Menschen seit Jahren im Einsatz sind. Oftmals geht es um reine Neugier oder auch bloß darum, eine wissenschaftliche Lücke zu füllen. Wenn es für eine längst etablierte Therapie noch kein »Tiermodell« gibt, muss dem eben nachgeholfen werden.
Datenbank aktualisiert Heute wurde der Datenbestand um 50 aktuelle Beschreibungen von Tierversuchen ergänzt.
Datenbank aktualisiert Heute wurde der Datenbestand um 40 aktuelle Beschreibungen von Tierversuchen ergänzt.
Mäuse zusammengenäht Rückfall ins Mittelalter Stellen Sie sich vor: Sie wachen aus einer Narkose auf und eine Person, die Sie noch nie zuvor gesehen haben, ist seitlich an Sie drangenäht. Fortan müssen Sie alles zu zweit machen: laufen, essen, schlafen. Unvorstellbar? Mäuse müssen dies aushalten. Seit mindestens 20 Jahren wurden so genannte Parabiose-Experimente, bei denen zwei Mäuse wie Siamesische Zwillinge miteinander verbunden werden, in Deutschland nicht mehr durchgeführt. An der Medizinischen Hochschule Hannover wurden solche Versuche jetzt genehmigt. Jeweils zwei Mäuse werden an der Seite zusammengenäht. Ein Rückfall ins Mittelalter.
Schizophrene Forschung Die Schizophrenie ist ein komplexes Krankheitsbild mit zahlreichen Formen und Ausprägungen. Die Ursachen sind sozialer, psychischer, biographischer, genetischer, hirnorganischer oder auch unbekannter Art - bei jedem Patienten in unterschiedlicher Kombination. Die tierexperimentelle Forschung meint jedoch ein »Tiermodell« für die Schizophrenie entwickeln zu können oder zu müssen. Bei Gerbils (Wüstenrennmäuse) werden durch Injektion einer Droge bestimmte Hirnstrukturen zerstört. Außerdem werden die Tiere in sozialer Isolation, d.h. einzeln in völlig strukturlosen Plastikkästen gehalten. Und das soll ein Schizophrenie-»Modell« darstellen? Eine krude Nachahmung einer komplexen Persönlichkeitsstörung.
Botox - Tierqual für eine fragwürdige Schönheit Ewig jugendliche Schönheit - mit Botox, der Wunderspritze, scheint der Traum wahr zu werden. Die Faltenglättung mit dem Nervengift Botulinumtoxin hat sich Innerhalb weniger Jahre weltweit zu einem Riesengeschäft entwickelt. Tendenz weiter rapide steigend. Doch den Preis für jugendliches Aussehen zahlen derzeit unnötigerweise Tausende von Mäusen. Jede Produktionseinheit wird in einem grausamen Tierversuch getestet. Und das, obwohl Tierversuche für Kosmetika verboten und tierversuchsfreie Testmethoden vorhanden sind. Die Ärzte gegen Tierversuche haben eine Kampagne gestartet, um die Tierqual für die Schönheit zu stoppen.
Fleisch ist ungesund - Milch auch! Es wäre ja zu schön gewesen, um wahr zu sein: zu dicke Vielesser schieben die Schuld an ihren überflüssigen Pfunde einfach den Genen in die Schuhe. Schließlich, so will uns die Genforschung Glauben machen, sei fast alles, was uns widerfährt, genetisch vorprogrammiert: von Alzheimer über Alkoholismus, Rheuma, Krebs, Drogenabhängigkeit, Haarwuchs bis Zahnlosigkeit. Tierquäler von den Universitäten Jena und Potsdam sowie dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam haben jetzt »herausgefunden«, dass zumindest für die Fettleibigkeit doch nicht ein defektes Gen verantwortlich ist, sondern - wer hätte das gedacht - ungesunde Ernährung. Wie viele Mäuse mussten für diese bahnbrechende Erkenntnis leiden und sterben.
Unsinn Tierversuch Ratten, die als Babys viel essen, sind auch als Erwachsene dick Heute wurden wieder 50 aktuelle Dokumente der Datenbank hinzugefügt. Oftmals sind Fragestellung und Ergebnis der dokumentierten tierexperimentellen Arbeiten derart banal, dass man sich fragen muss, wie so etwas genehmigt werden konnte.
Skorpione im Weltall Was hat ein Skorpion im Weltall zu suchen? Eigentlich nichts, aber er ist als Versuchstier so praktisch, weil er ohne Nahrung und auf einer Platte festgetackert monatelang ausharren kann. Er beschwert sich auch nicht, wenn ihm dabei auch noch Elektroden in Auge, Bein, Leib und Gehirn gestochen werden. Der Ulmer Neurobiologe Eberhard Horn will den Einfluss der Schwerkraft auf die Entwicklung von Tieren ergründen. Fische, Skorpione, Grillen und Kaulquappen müssen dafür herhalten. Manche Tiere lässt er ins Weltall schießen, andere bleiben auf der Erde, müssen aber in einer rotierenden Zentrifuge leben.
Umsonst gestorben Unsere Datenbank enthält Beschreibungen von Tierversuchen, die in Deutschland durchgeführt und in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht wurden. Dabei handelt es sich nur um die Spitze des Eisbergs. Zum einen können wir längst nicht alle Artikel berücksichtigen, zum anderen werden sehr viele Tierversuche gar nicht publiziert. Dass heißt, Tiere wurden gequält und getötet, ohne dass die Ergebnisse anderen Forschern zugänglich gemacht werden. Doppel- und Dreifachversuchen sind so Tür und Tor geöffnet. Gründe, die Ergebnisse in der Schublade verschwinden zu lassen, gibt es viele.
Irrwege der Hirnforschung Ein Menschenhirn ist kein großes Affenhirn Hauptsächlich sind es Rhesus- und Javaneraffen, die in der Hirnforschung leiden und sterben müssen. Überall in der Welt werden dabei die mehr oder weniger gleichen Versuche durchgeführt. Wie unsere Datenbank belegt, wird in Deutschland Hirnforschung an Affen in Bochum, Bremen, Freiburg, Göttingen, Marburg, München und Tübingen betrieben. Die Versuche sind nicht nur äußerst grausam, sondern auch sinnlos, denn zu groß sind die Unterschiede zwischen Affen- und Menschenhirn.
Das Ammenmärchen vom nützlichen und harmlosen Tierversuch Darauf hatte die Welt schon lange gewartet: die spektakuläre Antwort auf die brennende Frage, welche Nervenbahnen die Schnurrhaarbewegungen bei der Ratte bewirken. Genau dies nahmen sich Experimentatoren aus Heidelberg zum Ziel. Sie spritzten Ratten einen blauen Farbstoff in die Schnurrhaaransätze. Dieser markiert die Nervenbahnen vom Schnurrhaar zum Gehirn. Nach fünf Tagen wurden die Tiere getötet, um die blau gefärbten Nervenbahnen zu untersuchen1. Die Tierversuchslobby will uns weis machen, dass Tierversuche unumgänglich seien, um neue Behandlungsmethoden für gefährliche Krankheiten zu entwickeln. Unsere Internet-Datenbank belegt, dass dies nicht der Fall ist. Auch die 50 heute neu eingespeisten Beschreibungen von Tierversuchen sind ein weiterer Beweis, dass die Behauptung, Tierversuche seien nützlich und harmlos, nichts weiter als ein Ammenmärchen ist.
Tierversuche schützen nicht vor bösen Überraschungen Hatten wir es nicht schon immer gesagt? Tierversuche können nicht vor bösen Überraschungen schützen. Tragisch, dass sechs junge Männer in London diese eigentlich seit langem bekannte Erkenntnis mit ihrer Gesundheit bezahlen mussten. Sie wollten als Medikamententester nur etwas Geld verdienen und landeten mit schwersten Organversagen auf der Intensivstation, kurz nachdem sie das neue Medikament TGN1412 der Firma TeGenero aus Würzburg eingenommen hatten. Einer von ihnen wird bleibende Schäden davontragen. Bei zuvor durchgeführten Tierversuchen an Ratten, Kaninchen und Affen hatte es keine Probleme gegeben. Dieser jüngste Arzneimittelskandal rief endlich einmal eine Reihe tierversuchskritischer Stimmen in Medien und Wissenschaft auf den Plan.
Forschung im Namen des Schwachsinns - Müller-Lüdenscheidts Schreie Als Müller-Lüdenscheidt aus der Narkose erwacht, ist eine Platte mit Stahlschrauben unbeweglich auf seinem Kopf verankert. Über Bohrlöchern in seinem Schädel sind Metallröhren angebracht. So sehr er sich auch müht, das unförmige Ding auf seinem Kopf sitzt fest. Nach einer Woche hat er sich schon etwas an den ständigen Kopfschmerz gewöhnt, aber es soll noch viel schlimmer kommen. Müller-Lüdenscheidt wird an einem Stuhl festgeschnallt, der Kopf an einem Gestell angeschraubt, so dass er ihn überhaupt nicht mehr bewegen kann. Durch die Röhren werden Elektroden in sein Gehirn gesteckt und hin und her geschoben. Gleichzeitig werden über die Elektroden Stromstöße abgegeben. Plötzlich schreit Müller-Lüdenscheidt laut auf. Der Forscher ist zufrieden, er hat eine Stelle im Gehirn gefunden, die Schreie auslöst.
Stressforschung an Tieren - Rennen bis zum Umfallen »Meine Güte, war das heute wieder ein Stress im Büro, zu viel Arbeit und zu wenig Zeit. Und dann auch noch der endlose Stau auf dem Nachhauseweg«. Wer kennt ihn nicht, den Stress. Es gibt zahllose Stressfaktoren und jeder von uns reagiert anders darauf. Der eine wird durch Prüfungsangst oder die ständige Reizüberflutung in Stress versetzt, einem anderen machen Mobbing, Über- oder Unterforderung beim Job zu schaffen, der nächste wird durch Konflikte mit dem Partner oder der Familie gestresst. Bei dieser Vielfalt möglicher Auslöser verwundert es, wie Forscher überhaupt auf die Idee kommen können, Stress im Tierversuch simulieren zu wollen. Nach dem Motto »Geht nicht, gibt's nicht« lassen sich die Experimentatoren einiges einfallen, um Stress bei Tieren zu erzeugen.
Vogelgrippe - im System begründet Sechs Millionen Vögel wurden im November allein in einer einzelnen Region in China umgebracht - zum Teil auf grausamste Art. In Vietnam wurden in den letzten Wochen eine Million Geflügeltiere getötet, um einen lokalen Vogelgrippe-Ausbruch unter Kontrolle zu bringen. Auch aus den anderen betroffenen Regionen in Südostasien, Russland, Rumänien, Ukraine und Türkei werden Massenexekutionen von Vögeln gemeldet. Das derzeit grassierende H5N1-Virus hat bereits über 200 Millionen Tieren und 60 Menschen das Leben gekostet.
Die Seite mit der Maus Heute: Wie bekommt man einen Doktortitel? Das ist Frau R. aus H. Sie ist Tierärztin. Tierärzte sind die, die eigentlich Tiere heilen sollen. Aber nicht alle sehen das so. Frau R. möchte gern einen Doktortitel haben. Eigentlich braucht sie den nicht, aber es sieht halt hübsch aus vor dem Namen. Um »Dr.« vor seinen Namen schreiben zu dürfen, kann man zum Beispiel ein paar Tierversuche machen. Frau R. stopft Kaninchen und Meerschweinchen Schläuche in den Magen. Sie will ausprobieren, wie man Kaninchen und Meerschweinchen mit Flüssignahrung ernähren kann. Die Kaninchen und Meerschweinchen finden das gar nicht gut und einige sterben vor Schreck. Macht nichts, Frau R. nimmt ein paar neue Kaninchen und Meerschweinchen ...
Ratten haben keine Gallenblase ... und andere Unterschiede zwischen Ratte und Mensch Ratten haben ein Fell, einen langen Schwanz und laufen auf vier Beinen. Schon rein äußerlich unterscheiden sich Ratten und Mensch deutlich von einander. Trotzdem müssen Ratten in den Laboratorien der Welt als 'Stellvertreter' für den Menschen herhalten. Doch es gibt noch viel mehr Unterschiede.
Tierversuche für Handys Mit der Ausbreitung des Mobilfunks - mehr als 1,6 Milliarden Menschen benutzen weltweit Handys - wächst die Sorge der Öffentlichkeit um dessen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Die möglichen Gefahren dieser neuen Technologie eingehend zu untersuchen, ist naheliegend und wurde bereits in unzähligen Studien in aller Welt umgesetzt. Doch anstatt auf einige der 1,6 Milliarden potentieller »Versuchsobjekte« zurückzugreifen, setzt man hierzulande lieber auf Tierversuche. Das Bundesamt für Strahlenschutz vergab einen Forschungsauftrag an die Internationale Universität Bremen zur Auswirkung von Handystrahlung auf Mäuse. weiter
Datenbestand erweitert Heute haben wir den Datenbestand der Datenbank um weitere 50 Tierversuchsbeschreibungen erweitert.
Tierexperimentatoren outen Wie findet man heraus, ob eine bestimmte Person Tierversuche macht oder gemacht hat? Ganz klar, hier in der Datenbank (zweiter 'Reiter' von links) einfach den Namen eingeben und schon werden Ihnen wissenschaftliche Arbeiten, die die betreffende Person veröffentlicht hat, angezeigt. Möchten Sie noch mehr wissen und weiter recherchieren? Wollen Sie vielleicht wissen, was für eine Doktorarbeit Ihr Hausarzt oder Ihr Tierarzt gemacht hat? Der Online-Katalog der Deutschen Bibliothek Frankfurt listet Titel von Dissertationen und Büchern. Einfach 'Name Komma Vorname' eingeben und los geht's. weiter
It's my life Für ein Verbot von Affenversuchen Wer sieht sie nicht gern in Fernsehsendungen, die flinken Gesellen, die durch die Baumwipfel toben, fürsorgliche Mütter, die ihre Babys beschützend ständig bei sich tragen oder die pfiffigen Kerlchen, die sich mit einem Ast Leckerbissen aus einem Termitenbau angeln. Affen haben ein komplexes Kulturleben und ausgeprägte intellektuelle und emotionale Fähigkeiten. Sie haben ein Ich-Bewusstsein, können verschiedene Arten von Werkzeug gebrauchen und aus einem erlernten »Wortschatz« völlig neue, eigene Sätzen bilden. Affen sind unsere nächsten Verwandten - und doch werden sie zu Tausenden in der Forschung verschlissen. Die Menschen für Tierrechte Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. haben eine Kampagne zum Verbot von Affenversuchen ins Leben gerufen. Bitte machen Sie mit! weiter
Tabakforschung - Ratten zum Rauchen gezwungen Dass Tabakrauchen Lungenkrebs und zahllose andere Leiden hervorruft, ist nun wirklich nicht neu und dass Tierversuche zur Entwicklung von Tabakerzeugnissen in Deutschland verboten sind, auch nicht. Dies hält große Tabakkonzerne in aller Welt jedoch nicht davon ab, ihre Produkte in endlosen Tierversuchsreihen zu testen. In unsere Datenbank haben wir mehrere, in Deutschland durchgeführte Versuche des Tabakgiganten Philip Morris dokumentiert. weiter
Datenbestand erweitert Heute haben wir den Datenbestand der Datenbank um weitere 50 Tierversuchsbeschreibungen erweitert.
Tiere brauchen einen Anwalt Verdeckt gemachte Filmaufnahmen im Münsteraner Auftragslabor Covance brachten erschreckende Zustände an den Tag. Die Bilder von quälerischen Haltungsbedingungen und rohem Umgang des Personals mit den »Versuchs«affen ließen beim Betrachter nur eine Schlussfolgerung zu: hier muss rigoros durchgegriffen werden. Doch die Aufsichtsbehörden (Regierungspräsidium und Veterinäramt) blieben untätig, Strafanzeigen wurden eingestellt. Ein weiteres Eingreifen von Tierschutzseite war nicht möglich. Seit mehr als zwei Jahren ist der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert, doch haben Tierschutzverbände bislang keine Möglichkeit, im Namen der Tiere vor Gericht Klage zu erheben. Tiernutzer hingegen können sich gegen behördliche Anordnungen vor Gericht zur Wehr setzen. Um diese Schieflage zu beheben, müssen Tierschutzverbände das so genannte Verbandsklagerecht erhalten. Dann hätten die Tiere endlich einen Anwalt. weiter
Update des Datenbestandes Heute haben wir unseren Datenbestand um weitere 50 Beschreibungen aktueller Experimente ergänzt.
Neue Tierversuche in der Datenbank - grausam und unsinnig Heute wurden 50 weitere Dokumente über in Deutschland durchgeführte Tierversuche in die Datenbank aufgenommen Sie beweisen einmal mehr, wie grausam und unsinnig Tierversuche sind und wie dringend notwendig ihre Abschaffung ist. weiter
Tierversuche für Tiernahrung In deutschen Haushalten werden rund 23 Millionen Heimtiere (ohne Fische, Amphibien und Reptilien) gehalten. Fast alle fressen Fertigfutter. Kaum einem Tierhalter ist bewusst, dass täglich unzählige Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Pferde, Schafe, Schweine, Vögel und viele andere Tiere in Versuchslaboren für Tierfutter leiden müssen. weiter
Im Covance-Sumpf Das in die Schlagzeilen geratene Primatenlabor Covance in Münster lässt sich durch selbst ernannte »Experten« Tierschutzgerechtigkeit bescheinigen. weiter
Die Hormonersatztherapie Peter Jennrich, Facharzt für Allgemeinmedizin; Naturheilverfahren, über ein trauriges Beispiel für die Gefährlichkeit von Tierversuchen weiter
Endlich - Urteil gegen Tierversuche Dank des im letzten Jahr ins Grundgesetz aufgenommenen Tierschutzes konnte jetzt erstmals ein Tierversuchsvorhaben durch die Behörden verhindert werden. Der Verwaltungsgericht Gießen wies Anfang September 2003 eine Klage auf Durchführung von Tierversuchen ab und gab damit der Genehmigungsbehörde Recht, die einen Tierversuchsantrag abgelehnt hatte. Das Urteil des Gerichts ist ein echter Meilenstein, der hoffentlich Konsequenzen in Form von weiteren verweigerten Tierversuchsanträgen haben wird. weiter
50 neue Tierversuche in der Datenbank - kaum zu überbietender Schwachsinn Sicher wollten Sie schon immer wissen, was im Gehirn von jungen Degus vor sich geht, wenn man sie von ihrer Mutter trennt. Degus sind kleine südamerikanische Nagetiere und neurophysiologische Erkenntnisse aus Versuchen an diesen Tieren sind natürlich ungeheuer wichtig für die Medizin und die Menschheit überhaupt. In den 50 heute neu in die Datenbank eingespeisten Tierversuchen finden sich vier Studien zu diesem überaus bedeutenden Themenbereich. Mit welchen anderen schwachsinnigen tierexperimentellen Studien unsere Steuergelder verschwendet werden, lesen Sie im Magazin. weiter
Update des Datenbestandes Heute haben wir unseren Datenbestand um weitere 40 Beschreibungen aktueller Experimente ergänzt, die Wissenschafter in Deutschland an Tieren durchgeführt haben.
Neue Einladung zum Mitmachen Europas Tierschützer und Tierrechtler sind aufgerufen, Petitionsbriefe zur Aufnahme des Tierschutzes in die zukünftige EU-Verfassung an die Staats- und Regierungschefs ihrer Heimatländer zu verschicken. Bis zum Juli 2003 wurden bereits 18.707 Petitionen an Valéry Giscard d'Estaing übergeben, und nun läuft der zweite Teil der Kampagne! Bitte machen Sie mit - die Aktion kann online durchgeführt werden, ist ganz einfach und dauert nur wenige Minuten:
Update des Datenbestandes Heute haben wir unseren Datenbestand um weitere 60 Beschreibungen aktueller Experimente ergänzt, die Wissenschafter in Deutschland an Tieren durchgeführt haben.
Unaufhaltsam? Der rasante Anstieg von Tierversuchen Der Blick zurück auf das Jahr 2002 zeigt vor allem eins: einen gewaltigen Anstieg der Tierversuche, in Deutschland und überall. Ursache für diesen Trend, der die bis vor kurzem rückläufige Tendenz umdreht, ist die Explosion der Grundlagenforschung in der Gentechnik. Ethische Bedenken - keine, stellt Leon Bernstein fest... weiter
Bestürzende Neubauten Große teure Neu - und Erweiterungsbauten für Tierexperimente geben sichtbare Zeichen davon, dass die Branche nicht ans Zurückschrauben denkt, sondern sich auf längeren Bestandsschutz einrichtet. Leon Bernstein macht sich über zwei Bauvorhaben in Niedersachsen und Mannheim Gedanken. weiter
Von der Abschaffung des Schmerzes Kanadische Wissenschaftler behaupten, das Schmerzempfinden ausschalten zu können. Wird bei Mäusen ein bestimmtes Gen entfernt, tut ihnen nichts mehr weh. Leon Bernstein kommt ins Träumen... weiter
Aus der Neuen Welt: Abschaffung von unten, Vermehrung von oben Wie entwickelt sich das Feld der Vivisektion in Amerika? An den medizinischen Hochschulen weichen die Tierversuche moderneren Methoden. Der Supreme Court in Ottawa verweigert das Patent auf die »Krebsmaus«. - Leon Bernstein gibt einen kurzen Überblick über die Situation in den USA und Kanada. weiter
China prescht vor Kein Ort ist mehr zu weit entfernt, als dass die Tierversuchsindustrie nicht dahin expandieren kann. Im Zug der Globalisierung entwickelt sich China zu einem echten Partner. Und China hat noch mehr vor: Leon Bernstein berichtet von den Ambitionen des Landes, auf dem Gebiet der Klontechnik zur Führungsspitze aufzuschließen... weiter
Versuche auch aus Österreich und noch bessere Abfragemöglichkeiten Ab sofort können Sie in unserem Datenbank-Bereich auch eine Abfrage nach Land vornehmen und so gezielt die 30 neuen Versuche aus Österreich in der Datenbank finden. Ebenfalls neu ist die Abfrage »Bereiche«. Hier kann aus 110 Forschungsbereichen, übersichtlich aufgeteilt in 11 Oberbereiche, ausgewählt werden. Tierschützern, Journalisten und anderen Benutzern der Datenbank wird die Recherche nach bestimmten Tierversuchen erheblich erleichtert. So lassen sich schnell und einfach Tierversuche finden, die zum Beispiel in der Stress-, Tabak-, BSE- oder Alzheimer-Forschung, in der Orthopädie, Neurochirurgie, Zahn- oder Transplantationsmedizin durchgeführt wurden. Mit dieser neuen Auswahl wird auch deutlich, dass Tierversuche selbst in Bereichen, wie der Gerichtsmedizin, Epidemiologie oder Lebensmittelhygiene durchgeführt werden.
Mäuse en masse Die Experimente mit genmanipulierten Mäusen sind der Renner in der Genforschung. Ihre Zahl ist auch in Millionen nicht mehr zu überblicken, die Art der ihnen zugefügten Defekte spottet jeder Beschreibung. Leon Bernstein berichtet von den preisgegebenen Opfern einer außer Kontrolle geratenen Wissenschaft. weiter
Das Ende einer unheimlichen Erfolgsstory oder Der Jungbrunnen aus Pferdeurin In den USA kündigt sich das Ende einer Ära an. Seit 60 Jahren nehmen fast die Hälfte aller Amerikanerinnen mittleren Alters Präparate gegen Wechseljahrsbeschwerden ein, etwa 40% dauerhaft und jahrzehntelang. Die Hormonersatztherapie, bei der die in der Menopause schwindenden weiblichen Hormone durch einen aus dem Urin schwangerer Pferdestuten gewonnen Wirkstoff ersetzt werden, hat sich dank der unablässigen geschickten Werbung der Firma Wyeth, die die marktführenden Mittel »Premarin« und »Pempro« herstellt, zu einem Glaubensartikel entwickelt. Millionen Frauen erlagen der suggestiven Vorstellung, sich mit Hilfe der Hormongaben ewige Jugend und Attraktivität zu bewahren und allen Altersbeschwerden, einschließlich Alzheimer, vorzubeugen. Eine gründliche Studie der nationalen Gesundheitsbehörde zerstörte im Juli 2002 mit einem Schlag den Traum vom Jungbrunnen und wies schwere Nebenwirkungen wie Brustkrebs und Herzerkrankungen nach. Ein Schock für die Frauen, ein Schock für Amerika... weiter
Mehr Spaß beim Tierversuch Forscher des Britischen Verteidigungsministeriums trainieren Versuchstiere zu freiwilliger Mitarbeit an den Experimenten, die mit ihnen vorgenommen werden. Eine Glosse von Leon Bernstein. weiter
Update des Datenbestandes Heute haben wir unseren Datenbestand um rund 60 Beschreibungen aktueller Experimente ergänzt, die Wissenschafter in Deutschland an Tieren durchgeführt haben. Der Bereich »Datenbank« enthält damit annähernd 3.000 Einträge.
»Wir haben es geschafft!« - Holland stellt Versuche an Menschenaffen ein Nach elfjährigem Einsatz melden holländische Tierrechtler einen Erfolg: Holland stellt als letztes Land in Europa Experimente mit Menschenaffen endgültig ein. Ganz vollständig ist der Sieg noch nicht, in dem berüchtigten Primatencenter BPRC bei Den Haag will man noch mit zehn Schimpansen eine Ehrenrunde von drei Jahren drehen. Aber über 100 Chimps kommen frei - und ein gesetzliches Verbot von Versuchen mit Menschenaffen in ganz Europa zeichnet sich am Horizont ab.... weiter
Umfrage zum Thema Tierversuche Die BBC führt zur Zeit eine Internet - Umfrage zu Tierversuchen durch. Es wird (schlicht) gefragt, ob man Tierversuche für nötig hält. Weitere Informationen im Forum: weiter
Arzneimittelsicherheit - ein russisches Roulette? Wie sicher sind zugelassene Arzneimittel? Eine umfassende amerikanische Studie, die einen Zeitraum von 25 Jahren umfaßt, kommt zu dem Ergebnis, daß etwa ein Fünftel der Medikamente schädliche bis tödliche Nebenwirkungen haben, die oft erst nach vielen Jahren praktischer Anwendung bekannt werden. Der Patient, der ein erst den letzten Jahren zugelassenes Mittel benutzt, kann nie sicher sein, ob es zu dem Fünftel gehört, dessen Gefährlichkeit noch nicht erkannt ist... weiter
Yeast - Yeah! Die finanzielle Subventionierung von Alternativen zu Tierversuchen durch die EU wird bereits von einem Forschungsteam der Uni Bonn in Anspruch genommen. Die Geldspritze ermöglicht die Weiterentwicklung eines Testverfahrens, bei dem Hefepilze statt Rattenhirnen eingesetzt werden... weiter
Können die Tiere warten, bis die Menschen ihre Angelegenheiten ins Lot gebracht haben? Leon Bernstein berichtete hier vor kurzem über das fortgesetzte Engagement israelischer Tierversuchsgegnerinnen, die auch während der aktuellen kriegsähnlichen Situation nicht das Tierleid neben dem Menschenleid vergessen lassen wollen. Zwei neue Meldungen aus der Region demonstrieren, dass die Seite der Tiernutzerbranchen auch nicht gerade in einem pietätvollen Waffenstillstand verharrt... weiter
Ratten als Roboter Die Behauptung des Philosophen Descartes, dass Tiere Automaten ohne eigenen Willen seien, ist schon lange an ihr Ende gekommen. Doch Sanjiv Talvar, Leiter eins Forscherteams an der State University of New York, könnte sich mit einem neuen Meilenstein in die Geschichte der Tiernutzung einschreiben... weiter
Opposition gegen Tierversuche - auch in Israel Mitten in Krieg und Terror, am 21, April 2002, veranstalteten Tierversuchsgegner eine Protestdemonstration in Tel Aviv mit Hunderten von Teilnehmern. weiter
Relaunch von aerzte-gegen-tierversuche.de Die Website der Vereinigung »Ärzte gegen Tierversuche« (gemeinsam mit dem Bundesverband der Tierversuchsgegner - Menschen für Tierrechte Träger des Projekts Datenbank Tierversuche) wurde vollständig überarbeitet. Die graphisch aufwändig gestaltete Site bietet umfangreiche Textinformationen zum Thema Tierversuche in deutscher und englischer Sprache. Außerdem finden Sie hier eine Bildgalerie, auf der die Situation der Versuchstiere dokumentiert wird. Schauen Sie doch einmal herein: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de
Update des Datenbestandes Heute haben wir unseren Datenbestand um 41 Beschreibungen aktueller Experimente ergänzt, die Wissenschafter in Deutschland an Tieren durchgeführt haben. Der Bereich »Datenbank« enthält damit mehr als 2.800 Einträge.
Eine gute Nachricht von der Europäischen Kommission Die EU-Kommission stellt Geld für ein Netzwerk zugunsten von Alternativen zu Tierversuchen zur Verfügung. Endlich mal good news von dieser Stelle... weiter
HLS flieht vor Tierschützern Das Großlabor Huntingdon Life Sciences hat seinen Platz an der Londoner Börse räumen müssen und ist jetzt in New Yoek registriert. Der größte Geldgeber des Unternehmens, Stephens aus Little Rock, Arkansas, hat seine Anteile an einen anonymen Käufer veräussert. weiter
Dolly hat Arthritis Klonschaf Dolly hat mit fünf Jahren Alterserscheinungen. Dollys »Schöpfer« Ian Wilson will nun(!) die Auswirkunge des Klonens auf die Gesundheit der Tiere erforschen lassen. weiter ... und außerdem neu am 3. Februar 2002: zwei Nachträge zu »Streiflichter« vom Dezember 2001
Streiflichter Aus den Meldungen der Tagespresse im Jahr 2001 möchten wir unseren Leserinnen und Lesern noch einige Fakten berichten oder ins Gedächtnis rufen, die das Geschehen auf dem Tierversuchsfeld schlaglichthaft beleuchten. weiter
Die offiziellen Versuchstierzahlen Die Bundesregierung ist gesetzlich verpflichtet, jedes Jahr eine Statistik der in Tierversuchen verbrauchten Tiere zu veröffentlichen. Im Jahr 2001 wurde erstmals nach der neuen Versuchstiermeldeverordnung von 1999 gezählt, nach der auch die bisher nicht berücksichtigten Tiere - zum Beispiel solche, die ohne vorausgegangene Experimente ausschliesslich zum Zweck der Entnahme von Organen getötet werden - mitgezählt werden müssen. Schon dadurch hat sich die Gesamtzahl der aufgeführten Tiere erhöht, der Vergleich mit den Vorjahren ist insofern erschwert. Aber trotzdem wird deutlich, dass der Verbrauch von Versuchstieren nicht abnimmt, sondern ansteigt... weiter
Der Tiefpunkt Das Jahr 2001, dessen Anfang im Zeichen der BSE-Krise stand, hat auch auf dem Gebiet der Tierversuche den Tieren nichts Gutes gebracht. Die Zahl der »verbrauchten« Tiere ist - bedingt durch die rasante Enwicklung der Biotechnologien - wieder im Ansteigen, politische Entscheidungen im Zuge der Globalisierung und der Vereinigung Europas berücksichtigen Tierinteressen weniger denn je, das gesellschaftliche Klima ist ihnen nicht günstig. Ein trauriger Jahresrückblick von Leon Bernstein weiter
Update des Datenbestandes Heute haben wir unseren Datenbestand um 76 Beschreibungen aktueller Experimente ergänzt, die Wissenschafter in Deutschland an Tieren durchgeführt haben. Der Bereich »Datenbank« enthält damit rund 2.800 Einträge.
Flabbergasted Englische BSE-Forscher verwechselten fünf Jahre lang Schafs- mit Rinderhirnen. weiter
Update bei den »Perspektiven« Wir haben erneut den Bestand unserer Datenbank »Perspektiven« erweitert. Sie finden dort nunmehr 92 tierversuchsfreie Testverfahren, ergänzt durch konkrete Angaben zu den Tierversuchen, die sie ersetzen können.
Menschenaffen und Demokratie Eine Umfrage in den USA dokumentiert, dass das Wissen um die nahe Verwandtschaft von Menschen und Primaten bereits weit verbreitet ist. Auch in Europa wäre theoretisch eine demokratische Basis vorhanden, um zumindest die großen Menschenaffen von Versuchen auszuschließen. weiter
Ein Blick nach England In Großbritannien sind in diesem Jahr die offiziellen Versuchstierzahlen angestiegen. Gleichzeitig erringen hartnäckige Kampagnen gegen Firmen, die Tierversuche durchführen, verblüffende Erfolge. weiter
Mehr Interaktion Unsere Website macht Ihnen inzwischen in zufälligen Wechsel mit kleinen Texte im linken Fensterbereich Vorschläge, wie Sie für beim Thema Tierversuche aktiv werden können: Weiterempfehlung: Machen Sie Freunde und Bekannte auf unsere Website aufmerksam, indem Sie unser Empfehlungsformular ausfüllen. Diese Option steht Ihnen allgemein für diese Website, aber auch spezifisch für jeden Text in unsrem redaktionellen Magazin-Bereich zur Verfügung. Banner: Besitzen Sie eine eigene Website? Dann können Sie uns dabei helfen, das Thema Tierversuche in die Öffentlichkeit zu tragen. Weitere Informationen finden Sie hier. Newsletter: Unser Newsletter informiert Sie kurz und gut über Updates der Datenbank Tierversuche - z.B. zu neuen redaktionellen Beiträgen im Magazin oder größeren Updates des Datenbestandes zum Thema Tierversuche und Alternativen. Eintragen können Sie sich hier. Wir sagen schon jetzt: Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!
Rinder sollen künstlich mit BSE infiziert werden Deutsche Wissenschaftler beginnen gegen Jahresende eine neue Versuchsreihe zur Erforschung von BSE. Eine Nachricht und eine Glosse von Leon Bernstein weiter
Durchbruch bei Tierversuchen in der Neurophysiologie Forscher aus News York berichten stolz darüber, dass sie das ein seit 1908 (!) eingesetztes Verfahren, bei dem Affen Sonden ins Gehirn eingeführt werden, durch Ultrasonargeräte ersetzen können. Leon Bernstein enthält sich eines Kommentars. weiter
Das Ebenbild des Menschen Sina Waldens beschäftigt sich in ihrem Artikel aus der Zeitschrift »tierrechte 2/01« mit dem Einsatz von Ratten in Versuchslabors. weiter
Update bei den »Perspektiven« Nach der letzten Erweiterung unserer Datenbank finden Sie in der Rubrik »Perspektiven« nun 69 tierversuchsfreie Testverfahren, die 41 verschiedene Tierversuche ersetzen.
OTC.019 - ein »Menschenversuch« schafft Einblicke Leon Bernstein weist auf einen Spiegel-Artikel hin, in dem ein Menschenversuch mit tödlichem Ausgang geschildert wird. weiter
Umfangreiches Update Heute haben wir unseren Datenbestand erheblich erweitert. Statt zuvor rund 1.200 finden Sie im Bereich »Datenbank« nun mehr als 2.700 Dokumente. Großen Anteil an dieser Ergänzung haben rund 1500 Versuchsbeschreibungen, die zur Vorbereitung der Kampagne »Ortstermin..: Tierversuch« erarbeitet wurden und die ab sofort hier recherchiert werden können. Zusätzlich finden Sie 56 neue, ausführliche Versuchsbeschreibungen, die im Rahmen der regulären Erweiterung der Datenbank entstanden.
In-vitro-Methoden Die erfolgreiche Entwicklung neuer wissenschaftlicher Methoden hat in den letzten Jahren bewirkt, dass eine erhebliche Zahl von Tierversuchen durch In-vitro-Systeme ersetzt wurden. Diese Broschüre der Vereinigung »Ärzte gegen Tierversuche« informiert über die Perspektiven und ihre Anwendungsmöglichkeiten. Dieser Text liegt im weitverbreiteten PDF-Format vor. Um die Datei zu lesen, benötigen Sie den kostenlosen Acrobat Reader. Bitte wählen Sie:
Äffchen Andi oder Der Weg zum genmanipulierten Menschen In den USA ist zum ersten Mal ein gentechnisch manipulierter Affe zur Welt gekommen. In das Erbgut wurde das Leucht-Gen einer Qualle eingesetzt. Da Primaten zoologisch zu der Familie gehören, der auch der Mensch zugerechnet wird, ist damit ein entscheidender Schritt zur genetischen Veränderung von Menschen getan - während eine naive Ethik-Diskussion immer noch behauptet, dass »man« dies niemals »zulassen« werde. weiter
BSE-Rinderhirn für Affen - Die Spirale der Tierausbeutung Im Rahmen einer europäischen Studie werden 80 Affen mit BSE-infiziertem Rinderhirn gefüttert. Leon Bernstein kommentiert. weiter
Kein Zweck heiligt die Mittel Dr. Bernhard Rambeck - Leiter der Biochemischen Abteilung des Epilepsiezentrums in Bielefeld schreibt an Prof. Wolf Singer, Leiter des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt/Main. weiter | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||