NEIN zu Tierqual-Kosmetik Kaum glaubt man, mal einen kleinen Schritt voran gekommen zu sein, leitet die Politik schon wieder eine Kehrtwende ein. Die EU will das längst beschlossene Aus für Tierversuchs-Kosmetik um bis zu zehn Jahre verschieben. Ein Schlag ins Gesicht von Millionen Bürgern, die seit Jahrzehnten ein endgültiges Aus für Kosmetik-Tierversuche fordern. Kaum glaubt man, mal einen kleinen Schritt voran gekommen zu sein, leitet die Politik schon wieder eine Kehrtwende ein. Die EU will das längst beschlossene Aus für Tierversuchs-Kosmetik um bis zu zehn Jahre verschieben. Ein Schlag ins Gesicht von Millionen Bürgern, die seit Jahrzehnten ein endgültiges Aus für Kosmetik-Tierversuche fordern. Ein EU-weites Vermarktungsverbot von Tierversuchs-Kosmetik wurde bereits 1993 beschlossen und sollte 1998 in Kraft treten. Doch es wurde wieder und wieder verschoben, erst auf das Jahr 2000, dann auf 2002. 2003 endlich trat die aktuelle Kosmetikrichtlinie in Kraft, die ein Ende der Kosmetik-Tierversuche in Europa in drei Stufen vorsah. Demnach sind seit September 2004 Tierversuche für kosmetische Endprodukte verboten. Seit 11. März 2009 gilt ein EU-weites Verbot von Tierversuchen für Kosmetik-Rohstoffe sowie ein EU-weites Verkaufsverbot für an Tieren getestete Kosmetikprodukte und -rohstoffe für die meisten der routinemäßig eingesetzten Tiertest. Für drei Tierversuche (Giftigkeit bei wiederholter Gabe, Reproduktions-Giftigkeit sowie Verteilung und Verstoffwechslung einer Substanz) war eine Übergangsfrist bis zum 11. März 2013 vorgesehen. Dieser letzte Schritt soll nun nach dem Willen der EU um bis zu zehn Jahre verschoben werden. Besonders schockierend: Zwei der seit 2009 verbotenen Tests (Krebs erregende und Allergie auslösende Eigenschaften) sind ebenfalls auf der Verschiebeliste. Einem von der EU-Kommission in Auftrag gegebenen Expertenbericht zufolge seien angeblich nicht genügend tierversuchsfreie Testmethoden vorhanden. Dabei gibt es bereits eine Vielzahl an tierversuchsfreien Systemen, z.B. mit menschlichen Zellkulturen und Computersimulationen. Außerdem kann die Industrie auf mindestens 8.000 bereits vorhandene Rohstoffe zurückgreifen, die seit Jahren auf dem Markt sind. Diese Hinhaltetaktik ist weder ethisch noch wissenschaftlich zu rechtfertigen. Schluss mit der Verschieberei! Das geplante Verbot für 2013 muss bleiben! Helfen Sie mit, dass Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten und Mäuse nicht mehr für Shampoo und Lippenstift leiden müssen. Machen Sie mit bei unserer europaweiten Unterschriften-Aktion NEIN zu Tierqual-Kosmetik, die wir zusammen mit unseren Partnern bei der European Coalition to End Animal Experiments (ECEAE) gestartet haben.
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