Eine gute Nachricht von der Europäischen Kommission

Die Europäische Kommission hat ein Forschungsnetzwerk zur Etablierung von Alternativen zu Tierversuchen initiiert und fördert das Projekt mit 1,6 Mill. Euro. In dem Netzwerk haben sich sechs europäische Universitäten und ein Industrieunternehmen zusammengeschlossen. Ziel ist, » für die Untersuchung pharmakologischer und toxikologischer Wirkstoffe Alternativen zu entwickeln, den Austausch zwischen Grundlagenforschung und klinischen Befunden zu fördern, den Transfer von Forschungsergebnissen in die Anwendung zu beschleunigen sowie den Dialog mit der Öffentlichkeit zu führen.« Koordiniert wird das Programm von der Abteilung Bioenergetik des Botanischen Instituts an der Universität Bonn.

Unter der Internet-Adresse www.multiplex-network.de haben Forscher/innen, Studierende, Fachleute und Interessierte ab sofort schnellen Zugang zu themenspezifischen Informationen und Veranstaltungsterminen des Netzwerks.

Leo Bernstein findet es bemerkenswert, dass das Projekt im Rahmen des Programms »Lebensqualität« der Europäischen Kommission seinen Platz gefunden hat. Sollte da jemand an die Lebensqualität von Tieren gedacht haben? Jedenfalls sollte das Angebot eines Dialogs mit der Öffentlichkeit wahrgenommen werden!


 
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